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Torsten Kupfer
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Sozialdemokratie im Freistaat Anhalt 1918
- 1933
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ISBN 3-412-13195-4;
Demokratische Bewegungen in Mitteldeutschland, Bd. 5;
280 Seiten;
Weimar-Köln-Wien: Böhlau, 1996 |
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Mit der vorliegenden Arbeit wurde erstmals die Geschichte
der Sozialdemokratie im mitteldeutschen Freistaat Anhalt in der
Weimarer Republik untersucht. Die übergreifende Problemstellung
widmet sich der volksparteilichen Orientierung der SPD unter den
Bedingungen einer von 1918 bis 1932 währenden Koalition mit
der Deutschen Demokratischen Partei auf Landesebene. In nachgeordneten
Einzeluntersuchungen werden unter anderem die Problemfelder organisatorisch-politischer
Einfluß, Ursachen der Herausbildung eines dezidiert reformistischen
Sozialismusbildes, innerparteiliche Meinungsbildung und Streitkultur,
Sozialstruktur von Mitgliedschaft und Wählerschaft der Partei
und Ursachen der Radikalisierung von Teilen der Arbeiterschaft hin
zu USPD und KPD analysiert.
INHALT
VORBEMERKUNGEN
EINLEITUNG
1. Die Struktur der anhaltischen Industrie und Arbeiterschaft in der Weimarer
Republik
2. Organisatorische Entwicklung und politischer Einfluß der anhaltischen
Sozialdemokratie bis 1933
2.1. Kaiserreich
2.2. Weimarer Republik
LEITLINIEN REFORMISTISCHER POLITIK DER SPD IN ANHALT IN
DER WEIMARER REPUBLIK
1. Das Sozialismusbild der anhaltischen SPD
1.1. Die prägende Persönlichkeit:
Heinrich Peus
1.2. Exkurs: Sozialreformatorischer
bürgerlicher Liberalismus als Rahmenbedingung der
Herausbildung
eines reformistischen Sozialismusbildes
2. Die anhaltische Sozialdemokratie in der Revolution (1918/19) und in
der Nachkriegskrise
2.1. Die SPD in der Revolution
2.2. Die Ursachen für die Entstehung
der USPD
2.3. Einigungsbewegungen zwischen
SPD und USPD
3. Die Koalitionspolitik der SPD
4. Die Bodenreform- und Siedlungspolitik
4.1. Die Bodenreformpolitik
4.2. Die Siedlungspolitik
5. Sozialdemokratie, Freidenker und Religiöse Sozialisten in Anhalt
6. Die Stellung zur anhaltischen KPD
7. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
DIE INNERPARTEILICHE ENTSCHEIDUNGSFINDUNG UND STREITKULTUR
1. Die grundsätzliche Einstellung zum Meinungsstreit
2. Die Mitgliederversammlungen
3. Die Funktionäre: personelle Kontinuitäten, Ämterhäufung
und lokale Dominanz
4. Die Entwicklung der statuarischen Rahmenbedingungen
5. Die Statistiken von Gewerkschaftsbibliotheken als Indikator der geistigen
Anspruchshaltung in der
Arbeiterbewegung
6. Der Stil der politischen Auseinandersetzung: Fallbeispiele
7. Die innerparteiliche Entscheidungsfindung - Zusammenfassung
DIE SOZIALSTRUKTUR VON MITGLIEDSCHAFT, WÄHLERSCHAFT
UND FUNKTIONÄRSKÖRPER DER ANHALTISCHEN SPD IN DER WEIMARER REPUBLIK
1. Methodische Vorbemerkungen
2. Die Sozialstruktur der Sozialdemokratie im Herzogtum Anhalt vor dem
Ersten Weltkrieg
3. Die Sozialstruktur von Mitgliedschaft und Wählerschaft der Sozialdemokratie
im Freistaat Anhalt in der Weimarer Republik
3.1. Die Mitgliedschaft
3.2. Die Wählerschaft
4. Sozialstrukturelle Aspekte der Radikalisierung in der anhaltischen
Arbeiterbewegung - SPD, USPD und KPD im Vergleich
4.1. Die Mitglieder- und Wählerstruktur
der USPD in Anhalt
4.2. Die Mitglieder- und Wählerstruktur
der KPD in Anhalt
5. Die Altersstruktur der Mitgliedschaft
6. Der Frauenanteil unter den Mitgliedern und das Frauenwahlverhalten
AUF DEM WEG ZUR VOLKSPARTEI? DIE ANHALTISCHE SOZIALDEMOKRATIE
IN DER WEIMARER REPUBLIK
ANHANG
Ungedruckte Quellen
Gedruckte Quellen und Literatur
Selbständige Veröffentlichungen Heinrich Peus'
Abkürzungen
Personenregister
Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen
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